Zweite Phase

Die zweite Phase der Hermeneutik umfasst den Zeitraum vom Ende des 18. Jh.s bis zum Beginn des 20. Jh.s.
Charakteristisch für diese Phase ist die Reflexion auf die philosophischen Implikationen des Interpretierens: Schleiermacher leitet eine Wende ein, durch die sich das Aufgabengebiet der Hermeneutik erweitert und sich auf die Erforschung von Sprache und Kommunikation insgesamt ausdehnt. Dadurch kann sich die Hermeneutik als Wissen verstehen, das allen Geisteswissenschaften zugrunde liegt.